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Eine Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland

Leitbild

Unser Auftrag ist es unseren Rehabilitanden medizinisch, bei beruflichen und gesellschaftlichen Problemen zu unterstützen.
Ziel ist es, durch eine optimal mögliche Rehabilitandenversorgung die dem Rehabilitanden drohende Erwerbsminderung zu vermeiden bzw. seine Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen. Wir unterstützen das Recht des Rehabilitanden auf Förderung und Integration in das Erwerbsleben. Dadurch soll ihm die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Sicherung seiner wirtschaftlichen Lebensgrundlage ermöglicht werden.

 
Rehabilitandenorientierung: Der Rehabilitand steht im Mittelpunkt. Wir unterstützen ihn bei der Erreichung der Therapieziele und stärken seine Eigenverantwortung. 
Für eine optimale Rehabilitation ist eine Beziehung zum Rehabilitanden aufzubauen. Er ist im Wege der vertrauensvollen Zusammenarbeit in ein Netzwerk einzubinden. Zur Stärkung der Eigenverantwortung ist der Rehabilitand in den Behandlungsprozess einzubeziehen und Therapieziele und -maßnahmen mit ihm abzustimmen. Dies gibt dem Rehabilitanden das Gefühl der Sicherheit, wobei er gleichzeitig im Rahmen der Aufklärung eine umfassende Information über die für ihn bestehenden Möglichkeiten erhält.

 
Eine optimale Rehabilitandenversorgung im Rahmen der gesetzlichen und wirtschaftlichen Vorgaben bedeutet auch die Umsetzung aktueller Erkenntnisse und die Einbeziehung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung zum Erreichen einer nachhaltigen Wirksamkeit.

 

Mitarbeiterorientierung: Mitarbeiter sind uns wichtig - wir möchten Sie fördern und fordern. 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als wichtigstes Kapital sollen durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement gestärkt werden. Dazu gehört neben der Nutzung der medizinischen und therapeutischen Fachkompetenz der Klinik auch die Möglichkeit zur Nutzung der therapeutischen Einrichtungen zur persönlichen Gesundheitsförderung. Durch die Integration des Arbeitsschutzes in das Qualitätsmanagement-System, durch die Umsetzung und weitere Entwicklung der Arbeitsschutzvorschriften soll eine Erhöhung des Gesundheitsschutzes aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielt werden.


Als Ausbildungsstätte trägt die Klinik ihrer sozialpolitischen Verantwortung Rechnung, indem sie jungen Menschen Ausbildungsplätze zur Erlangung eines Berufsabschlusses oder durch Absolvierung von Praktika das nötige praktische Rüstzeug für eine optimale Berufsausbildung zur Verfügung stellt. Gleichzeitig wird durch eigene Erfahrung der Transport des Rehabilitationsgedankens in Praxis und Industrie erreicht.

 

Durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf neue Wege mitgenommen werden und erhalten das Rüstzeug, um eine optimale Rehabilitandenversorgung im Sinne des Auftrages der Lahntalklinik gewährleisten zu können.

 

Wirtschaftlichkeit: Wir orientieren uns an den Marktgegebenheiten und arbeiten nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. 
Zur Sicherstellung eines langfristigen Fortbestandes des Hauses ist es notwendig, sich ständig an den Marktgegebenheiten zu orientieren und die Leistungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erbringen. Um notwendige Anpassungen an die Marktlage vornehmen zu können, ist die ständige Marktanalyse und der Vergleich mit anderen Leistungsanbietern erforderlich.

 
Innovationen: Wir beteiligen uns an der Weiterentwicklung der Rehabilitation z. B. durch Einsatz alternativer Methoden und Forschung. 
Die Lahntalklinik ist bestrebt, neue Maßstäbe in der Rehabilitation zu setzen. Dazu setzt sie zur Ergänzung und in Kombination mit klassischen traditionellen Methoden neue alternative Methoden ein. Sie beteiligt sich an Forschungsmaßnahmen zur Erprobung neuer Methoden und zum Nachweis von deren kurz- und langfristiger Wirksamkeit.

 
Zusammenarbeit: Zum Wohle der Rehabilitanden arbeiten wir mit anderen Ärzten und Kliniken zusammen. 
In Zusammenarbeit mit den Werks- und Betriebsärzten von Industriebetrieben wird eine gezielte arbeitsplatzbezogene Rehabilitation durchgeführt und weiterentwickelt, um die Integrationsbemühungen und -pflichten der Industrie zu unterstützen und zur Erhaltung des Arbeitsplatzes beizutragen. Dazu ist es notwendig, bisher geschlossene Einzelsysteme miteinander zu verbinden und durch gegenseitige Transparenz eine Systemzusammenführung zu erreichen, in der die Klinik ein Teil der Versorgungskette darstellt.

 
Die Klinik ist bestrebt, verstärkt in die Region eingebunden zu werden. Dazu wird eine enge Zusammenarbeit mit Akutkrankenhäusern der Region angestrebt mit dem Ziel, von diesen Anschlussheilbehandlungsfälle (AHB) zu übernehmen. Diese Rehabilitanden sollen nach der Entlassung nicht allein gelassen werden, sondern durch ein ambulantes Nachsorgeangebot weitere Unterstützung erhalten.